Willkommen Tolimann

Seinen Namen hat er vom Fußstern im Sternbild "Zentaur". Seine leiblichen Eltern haben ihn nicht willkommen geheißen, sondern ihn, als seine Behinderung offensichtlicher wurde, zunächst schlechter als seine Geschwisterchen gefüttert und dann, im Alter von ca. 5 Wochen, aus dem Nest geworfen. Glück im Unglück, konnte er da schon etwas mit den Flügeln flattern und so den Sturz abmildern.

 

Mit ca. 200g unterernährt, einem extremen Grätschbein rechts und einem von vergeblichen Aufstehversuchen und schiefem Liegen bereits verformten und bis auf den Fersenknochen aufgescheuerten linken Bein wurde er im Spätsommer 2017 im Innenhof einer Wirtschaft in Zentrum von Saarbrücken gefunden, zur Ersten Hilfe zu einer im Umkreis bekannten Vogel-Herz-Dame gebracht, und von dort aus zwecks Intensiv-Pflege zu mir ins Wohnmobil. Mehrere Tierärzte, darunter auch an der weltweit bekannten Spezialklinik, legten uns nahe, den Kleinen "gnadenvoll" umzubringen, weil er nicht lebensfähig sei - aber Tolimans Augen sagten: ICH WILL LEBEN!

Während noch Optionen abgecheckt und auf Termine gewartet wurde, versuchte ich, wenigstens das übel aussehende, über der Wunde ständig verkotete linke Bein zu lindern, ein schier chancenloses Unternehmen, weil ständig ein großer Teil des Körpergewichtes darauf lastete, ja das ganze Täubchen sich immer wieder auf der Ferse im Kreis drehte, hektisch mit den Flügeln schlagend im vergeblichen Bestreben aufzustehen und Kot abzusetzen.
Mehrmals in der Nacht stand ich auf, wenn das im rechten Winkel oder gar fast senkrecht in die Höhe hektisch zappelnde rechte Bein lautstark irgendwo gegen trommelte; ich versuchte, dem Kleinen beim Kot absetzen zu helfen, da er viel zu lange einhielt. Die "Therapie" bestand vor allem in der Druck-Entlastung mittels eines speziell für Toliman genähten Kissens sowie einer Mischung aus antibiotischer Salbe, nicht härtende Stoma-Paste, hochwertiger Narben-Salbe sowie Manuka-Honig. Damit er sich die x-mal am Tag aufgetragene Mixtur nicht gleich wieder abrieb, hielt ich ihn stundenlang im Arm oder auf dem Schoß, mit einer freien Hand meine Schreibtisch- und Haushalts-Arbeiten erledigend. Ich dachte, wenn ich ihn nur lange genug halte, muss das Druckgeschwür einfach irgendwann verheilen ... und tatsächlich: Nach mehreren Wochen fiel die Heil-Kruste ab, darunter kam rosige zarte, neue Haut zum Vorschein! Außerdem legte er gut an Gewicht zu.

Inzwischen hatten wir auch einen superkompetenten und dabei Mensch und Tierfreund gebliebenen Experten in Achern gefunden: Herrn Dr. Bürckle, der Toliman im September operierte: Das Knie wurde versteift, der Unterschenkel durchgesägt und neu ausgerichtet.
Vier Wochen lang trug Toliman ein mit den Knochen verschraubtes, für Laien abenteuerlich und fragil aussehendes Gestell am Bein, danach nochmal vier Wochen einen Stützverband mit aneinander gebundenen Füßen. Die Vollnarkosen und vier Tage stationären Aufenthalt hat er gut überstanden, der dünne Knochen ist nicht zersplittert, ebenso traten keine Entzündungen auf. Mit mehreren Zügen und Schienenersatz-Verkehrsbussen stellte ein Termin beim Tierarzt jeweils eine Tagesreise dar; ich trug den Kleinen, der bei Mitreisenden große Anteilnahme fand, weiterhin auf einem weichen Kissen herum, machte improvisierte "Physiotherapie" und ging jeden Tag mit ihm nach draußen.


Es war ein Bangen, Hoffen und Warten, doch das Resultat unseres gemeinsamen großen Wagnisses sprengte alle Erwartungen: Wer Toliman nicht kennt, könnte ihn fast für eine ganz normale Taube halten. Den meisten Personen fällt eher auf, dass er ein (bis auf eine einzelne weiße Feder, die unauffällig am Hinterteil versteckt ist) komplett schwarzes Gefieder hat. Wer genau hinschaut, erkennt natürlich leichte Deformationen an beiden Füßen, und insbesondere auf glattem Untergrund scharrt das "verrückte" rechte Bein auf der Stelle, so, wie es früher in der Luft herum gezappelt hat.

Aber: Er kann stehen, er kann laufen, nach dem Fliegen sicher landen (inzwischen ohne sichtbare Schmerzreaktion), und inzwischen ist er geschlechtsreif und praktiziert eifrig den typischen Balz-Schritt. Alle einstmals ineinander verschlungenen Zehen setzt er richtig auf, nachdem wir das immer wieder geübt haben. Draußen fliegt er mit und ohne Aviator, will aber immer nur auf meinen Arm und in unseren Wagen zurück, den er offenbar als seinen ganz privaten Taubenschlag betrachtet, in dem ich selbst nichts mehr zu vermelden habe.

Jeder, der Toliman "vorher" und "nachher" gesehen hat, sagt: Es ist ein Wunder!

Dabei hätte es für uns schon einen Erfolg dargestellt, wenn er die OP überlebt und hinterher wie auch immer schief hätte aufstehen können, schon aus Gründen der Reinlichkeit. Seine ersten über drei Lebensmonate durfte Toli nicht baden –  dafür macht er es jetzt alle drei Tage! Aufgrund der langen Rekonvaleszenz-Zeit und einer (inzwischen behobenen) Federbildungsstörung konnte Toliman nicht mehr in einen geschützten Schlag zu Artgenossen gesetzt werden und ist folglich auf Menschen geprägt. Gleichzeitig jault er nach Aufmerksamkeit und Weibchen, während unsere früher stundenlangen Kraulstunden immer weniger werden. Ich war schon darauf eingerichtet, ihn dauerhaft zu behalten, aber irgendwie scheint er damit auch nicht ganz glücklich zu sein. Ich hoffe sehr, dass eine Umsiedlung auf den LEBENSHOF gelingt.
 
Es wäre sehr wichtig, dass in der Anfangszeit darauf geachtet wird, ob er Futter und Wasser findet, und sich mit den Artgenossen verträgt. Leider ist er für eine Taube ausgesprochen ungierig und mit 320g Endgewicht recht zierlich. Mehr zu erzählen gäbe es, sprengt aber den Rahmen dieses Berichtes. Vielleicht schreibe ich ja doch einmal ein Buch über unsere Tauben-Geschichten?

Auf ein Wort noch: Nicht die direkte OP, aber alle Kosten drumherum inkl. Laborwerte, Aufbaupräparate & Co., betrugen zusammen über 1.000 Euro, wovon 300 € Freunde übernahmen. Deswegen wurde ich, sogar von einem Tierarzt, fast regelrecht angepöbelt: Mit dem Geld könne man doch etwas Sinnvolleres tun als eine einzelne Straßentaube mit unsicherer Prognose operieren zu lassen ...!

Aber wer ist hier Herr über Leben und Tod?

Toliman war nun einmal bei mir gelandet und schaute mich aus großen schwarzen Augen an! Wer würde sich anmaßen, zu kritisieren, wenn hierzulande per Intensiv-Medizin ein Frühgeborenes oder ein uralter Mensch (oder ein Unfallopfer mit Krüppel-Prognose) für vielleicht 1000 Euro am Tag am Leben erhalten wird, während man in Afrika angeblich für 50 Euro einem blinden Kind die Sehkraft zurück geben oder für 100 Euro vielen Menschen etwas zu essen geben könnte?  Andererseits: Würde ich für mehrere 1000 Euro in den Urlaub fahren, eine teure Sportausrüstung, eine Lederjacke, einen Flachbildschirm oder stets das neueste Smartphone kaufen, würde niemand sagen: Das Geld kannst du doch besser woanders zum Wohl der Welt einsetzen!

Faktum ist: Das Geld für Toliman u.ä. Fälle wird nicht von meinem Einsatz für andere Tiere oder der Welthungerhilfe abgezogen, sondern von meinem privaten Essens- und Heizgeld! Letzteres ist, da meine diversen Jobs meist wenig oder gar nicht entlohnt werden, ohnehin knapp, so dass Toli und ich diesen Winter kaum 6 Wochen heizen konnten und z.T. bei Kühlschrank- (gefühlt Gefriertruhen-) Temperaturen beim Licht einer batteriebetriebenen Stirnlampe saßen, zumal noch andere Finanzkrisen hinzu kamen. Was wäre, wenn diese Geschichte Teil eines Hobbys oder meiner privaten Grundlagenforschung wäre?

Ich weiß, vor Gott zählen nicht Quantitäten, sondern dass das, was man macht, von ganzem Herzen und ohne Berechnung vollzieht; alles andere wäre im Geiste eines Judas'! Faktum ist auch: Für fast alle Arten menschlicher und auch vieler tierischer Bedürftigen gibt es bereits Hilfsorganisationen und wohltätige Einzelpersonen. Dem Toliman hätte niemand geholfen, doch ich hatte nun mal, wie auch immer herausfordernd, die Möglichkeit dazu. Hinzu kam, dass mir ein Jahr zuvor ein junges Tauben-Mädchen, "Denebola", mit einer identischen Fehlbildung gestorben war, bevor sie operiert werden konnte. Toliman kam mir vor wie vom Schicksal gesendet. Wer mag sich hier zum großen Beurteiler, zum Richter aufspielen?
Gerade kommt mir ein guter Arbeitstitel für o.g. Buch in den Sinn: " ... Den Geringsten (Seiner) meiner Brüder – oder: Tauben sind zum Küssen da!"

Susanne Fajiron Schäfer, April 2018, Bad Kreuznach

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf der Flucht

Die Kälte forderte die ersten Opfer.

Der kleine Ludwig wurde am 28. Februar gegen Mittag gefunden. Ausgehungert und völlig unterkühlt. Alle Versuche Lu zu retten sind gescheitert, er schlief ganz ruhig ein.

Unsere Pflegestelle und seine Finderin sind sehr traurig. Wir geben allen Tieren einen Namen, denn es sind Lebewesen und keine Dinge...

Komm gut rüber kleiner Lu.
Kommt alle gut durch die Kälte und denkt an die Tiere da draußen.

 

Tarkus, der Tapfere

Tarkus, der niemals aufgibt

 

Tarkus kam im Frühjahr 2014 mit fast abgetrenntem Kopf über unsere Tierärztin zu uns. Wie er zu der Verletzung kam, ist bis heute unklar. Nach sechs Monaten wollten wir ihm die Freiheit wieder geben, und er stürzte an diesem Tag von einem Standventilator aufgrund des ersten Schlaganfalls. Durch diesen Schlaganfall hatte er ein trübes Auge, welches sich allerdings wieder klärte.

 

2015 hatte er einen Luftsackriss, wodurch er nicht mehr selbständig Futter aufnehmen konnte, da er den Kopf nicht mehr nach unten bekam, sosehr er sich auch anstrengte. Wir hielten ihm alles an Futter und Wasser höher und bauten sogar extra eine Vorrichtung, damit er selbständig bleiben sollte, aber er verstand es einfach nicht. Hinzu kam, dass er währenddessen den 2. Schlaganfall erlitt und dies war der Grund, dass er nun absolut nicht mehr alleine fressen und trinken konnte, weshalb wir ihn per Kropf zwangsernähren mussten. Nun hat er ein vergrößertes Auge und hält deswegen den Kopf schief, damit er mit seinem gesunden Auge sehen kann. Ob und wie viel er auf dem vergrößerten Auge sieht, ist unklar. Durch seinen schiefen Kopf denken viele, dass Tarkus Paramyxovirose (PMV) hat. Schlaganfall bei Tauben ist anscheinend nicht so bekannt wie bei Menschen.

 

Unser Alltag: Tarkus bekommt morgens erst mal Wasser angeboten und anschließend wird er in seinen Käfig gesetzt. Dort soll er dann Frühstücken und sich selbst beschäftigen. In seinem Käfig muss er auch bleiben, wenn niemand von uns zu Hause ist, da er durch seine Symptomatik nur unkontrolliert rückwärts fliegen kann und Gefahr läuft, sich zu verletzen, wenn er z.B. gegen Möbel oder Türen fliegt. Das Essen/Trinken dauert bei ihm länger als bei anderen Artgenossen und kostet ihn einiges an Konzentration. Genauso auch das tägliche Putzen, wobei wir ihm an vielen, für ihn unzugängliche Stellen, helfen müssen. Z.B. im Genick, entlang der Narbe. Trinken kann Tarkus während unserer Abwesenheit an seinem Zimmerbrunnen, welchen wir ihm extra ausgesucht haben, nachdem er uns fast in einer Wasserschüssel ertrunken ist. Außerdem bieten wir ihm ständig ein Schnapsglas an, was er zum Trinken sehr gut annimmt. Tarkus hat mit der Zeit auch gelernt, wie er uns anzeigt, was er will/braucht. Ist er bei uns draußen, dann steckt er seinen Schnabel zwischen zwei unserer Finger und wir wissen, er hat Durst. Will er baden, dann tut er das gleiche, bespritzt uns allerdings mit dem Wasser, welches wir ihm im Schnapsglas anbieten. Wenn er trinkt und sein Durst gelöscht ist, dann müssen wir ihm, teilweise wie bei einem Kleinkind, den Kopf gerade halten, Schnabel abwischen und über die Brust streicheln, da das Wasser in seine Nase läuft und er zu husten und niesen beginnt, da unmittelbar danach der Kopf wieder schief hängt. Hierdurch besteht die Gefahr der Aspiration.

 

Verlassen wir das Zimmer, müssen wir ihn entweder in den Käfig setzen oder mitnehmen. Alleine in einem Zimmer bleiben will er nicht. Dann kommt wieder der "Hubschrauber im Sturzflug" aus ihm heraus. Aber wenn er weiß, dass wir die Wohnung verlassen, bleibt er ruhig und entspannt in seinem Bett. Vorausgesetzt, wir verabschieden ihn und er hört die Wohnungstür. Für ihn ist alleine sein in einem Zimmer purer Stress, wenn er weiß, dass wir zu Hause sind und er nicht in seinem Käfig ist. Durch rufen und mit ihm reden koordinieren wir ihn durch die Wohnung und halten sein Stresslevel niedrig; besser ist allerdings Blickkontakt. Genauso stressig ist es für ihn, wenn wir etwas in seinen gewohnten Weg durch die Wohnung stellen. Tarkus findet sich dann sehr schwer zurecht, worauf er mit "sich drehen" und seinen "Panikflügen" reagiert. Aus diesem Grund haben wir mittlerweile in allen Zimmern ein Bett oder eine Transportbox für ihn stehen. Wenn es ihm im Wohnzimmer zu viel wird, dann sucht er sich ein Zimmer aus und legt sich in eines der Betten. Auch, wenn er sich nicht mehr zu Recht findet, dann hat er überall in der Wohnung einen Platz zum Ausruhen. Tarkus wird zu unseren Mahlzeiten in den Käfig gesetzt, da er sich angewöhnt hat, wenn wir essen, isst auch er.

Abends kommt Tarkus mit ins Schlafzimmer. Dort steht neben dem Bett eine Transportbox, in der er die Nacht verbringt. Durch seine speziellen Bedürfnisse haben wir ihn so stets und ständig im Ohr, wenn er anfängt zu flattern und können ihn umgehend beruhigen. Allerdings besteht er hier, wie auch über den ganzen Tag verteilt, auf seine Streichel- bzw. Schmuseeinheiten. Solange er diese nicht hat, wird auch unsererseits niemand zur Ruhe kommen.

 

Sein Käfig hat eine Bodenfläche von 1,5m² und ist "nur" ca. 50cm hoch. Dadurch ist weitestgehend das Risiko minimiert, dass er sich bei diversen Aktionen verletzt. Natürlich hat Tarkus auch den Drang, Nester zu bauen. Anfangs nahm er den Meerschweinchen das Heu aus dem Käfig und baute auf dem Fernsehschrank. Mittlerweile nehmen wir Bastelpappe und mit Hilfe des Aktenvernichters werden sie in Streifen geschreddert, welche nun im Käfig verbaut werden, auch wenn kein Weibchen an seiner Seite ist. Artgenossen, die momentan immer wieder bei uns zum Päppeln ankommen, die mag er gar nicht. Tarkus ist sehr eifersüchtig, wenn er sieht, wie wir uns um sie kümmern, obwohl er in dieser Zeit absolut nicht zurückstecken muss. Er hat anscheinend mit der Zeit vergessen, dass er eine Taube ist. Wenn es nach ihm ginge, käme hier nix mehr an Tieren rein, nur Menschen, denn diese wollen ihn immer kuscheln, was ihm sehr gefällt.

(Tina Vogel und Timo Pasenau von den Stadttauben Saarbrücken)

 

 

 

Luwis

Wie alles begann...

 

Auf dem Weg zur Arbeit sah ich jeden morgen eine kleine, stark humpelte Taube. Eines ihrer Füßchen war verschnürt, sie ist wohl irgendwann in einem Netz hängen geblieben und beim Versuch sich zu befreien, hatte sich ein Teil des Netzes in ihrem Füßchen verwickelt. Sie kam jeden Tag zu gleichen Zeit und suchte nach Futter. Vier Monate lang legte ich immer wieder Sonnenblumenkerne für sie hin und lockte sie so immer näher zu meinem Laden. Sie vertraute mir nun auch, aber nach ein paar erfolglosen Fangversuchen kam sie tagelang nicht mehr.

 

Was freute ich mich, als sie eines Tages wieder da war, denn ihr Füßchen sah wirklich schlimm aus, es fing schon an abzusterben. Was musste die kleine Maus für Schmerzen haben…

 

Und eines Tages saß sie vor meiner Tür. Mein Herz hüpfte vor Freude. Ich wusste,  jetzt oder nie. Und tatsächlich konnte ich sie endlich sichern (einfangen). Meine wochenlange Geduld hatte sich gelohnt.

 

Ich taufte sie Luwis und fuhr unmittelbar nach dem Sichern zu Dr. Bürkle nach Aachern (Vogelspezialist) – der Fuß sah wirklich schlimm aus. Durch meine freiwillige Arbeit bei den Stadttauben hatte ich einige Erfahrung und wusste, was zu tun ist.

 

Drei OP's mussten gemacht werden und bis auf eine waren alle Zehen abgestorben. Luwis lebte über ein Jahr bei uns, musste regelmäßig mit Medikamenten versorgt werden. Für uns war klar: Luwis bleibt! Sie muss nie mehr Hungern, keiner wird ihr je wieder Schmerzen zufügen. Als sie komplett gesund war, zog sie in eine große Voliere in den Garten um und lebt jetzt dort mit ihrem Partner. So begann mein Leben mit „eigenen“ Tauben, Tauben, die ich rettete und bei mir aufnahm, wenn sie nicht mehr in die Freiheit entlassen werden konnten. Tauben sind so liebenswerte Tiere!!!

 

(S. Woll)

 

 

 

 

 

Das Nielsje

 

Nielsje ist eigentlich ein Mädel, aber der Name passt super. Sie wurde per Hand aufgezogen... wurde lästig und im Schlag abgegeben.

 

Ein "Haustier" in der Stadt.

 

Sie fiel auf, weil sie sehr zutraulich war und auf die Schulter flog. Im Schlag kam sie mit "Artgenossen" nicht zurecht. Jetzt wohnt sie mit ihrem Fred bei Sabine Woll im betreuten Schlag im Garten. In der Stadt hätte Nielsje keine Chance, ist an dieses Leben nicht gewöhnt und würde elendig verhungern oder ihr würde durch ihre Zutraulichkeit Schlimmes zustoßen.

 

So traurig und wahr!

Wir sehen diese tollen Tiere.

Wir kämpfen für Euch.
Kein Lebewesen spaltet die Gemüter wie ihr.
Für die einen "Ungeziefer", andere lassen euch für den "Frieden" fliegen.
Für uns seid ihr liebevolle, schöne Lebewesen die ein schönes Leben verdienen.
Habt einen schönen Tag!
Denkt daran wenn ihr eine Taube seht...
Sabine Woll

 

Von Brigitte Oetl

"Wir sind Mitglied im Deutschen Tierschutzbund, Landesverband Saarland e.V."

Besuchen Sie uns

auf Facebook:

Mit Ihrem Einkauf kostenlos helfen:

Auszeichnungen und Nominierungen:

Helga Ehretsmann von PETA zur "Heldin für Tiere" gekürt.

Saarland zum Selbermachen", wir sind Gewinner 2017

Heinz Merkel Plakette 2017

Saarländische Ehrenamtsnadel - wir sind Preisträger 2016

Wir sind nominiert für den Deutschen Engagementpreis 2015

"Saarland zum Selbermachen", wir sind Gewinner 2015

Wir waren "Saarlands Beste" im September 2013

Besucherzaehler