Fütterungsverbot von Tauben

"Sie sind nicht da, weil wir füttern. Wir füttern, weil sie da sind." Silvia Merlin.

 

Der Amtsschimmel will absolut obdachlose Haustiere, Stadttauben, verhungern lassen.

 

Es muss doch jedem Menschen einleuchten, dass zum Beispiel ein großes Rudel obdachloser Hunde nichts zu fressen findet in Berlin und Umgebung – außer ein paar Brocken zufällig runtergefallenen Döner und Brotreste oder Pizza. Dasselbe mit herrenlosen Katzen – jedenfalls nur Futter, das so gut wie keinerlei Mineralstoffe und Vitamine hat, was der Organismus eines Tieres oder von Tierkindern braucht. Ganz genauso geht es dem heimatlosen Tier Stadttaube. „Die findet doch genug.“ – "ein überbordendes Nahrungsangebot."
Ja was denn bitte? Siehe oben.

 

Hallo, wir sind inzwischen im 21. Jahrhundert, wo fast jeder Bürger genug zu essen hat – jeder x-te Gewichtsprobleme… nein: da will keiner was abgeben, schon gar nicht in Form von artgerechtem Körnerfutter.
Die Oma mit 2 kleinen Enkelkindern, die rennt wütend auf die Tauben zu, die an einem heruntergefallenen Brötchen zupfen. „Scheißviecher.“ und vertreibt sie, hebt fein säuberlich das Brötchen auf und wirft es in den metallenen Abfalleimer. Und die Kinder schauen zu. Das sind die Werte unserer Gesellschaft.

 

Ach ja, die unzähligen Zigarettenkippen und das Papier daneben lässt sie liegen - und ... die x Kaugummis sind ja eh festgeklebt: ja ... all die kreisrunden Punkte mit Durchmesser 2-3 cm sind Kaugummis. Meilenweit. Das bisschen Taubenkot wäscht ja der Regen wieder weg - Kaugummis sind für die Ewigkeit ... wer zählt sie denn bitte mal? ... und welche Keime sich darauf wohl tummeln? ...

 

Ach – ja - und dann die Wertevermittlung und das Kulturgut Christentum, das doch im Moment wieder so herhalten muss: „unsere Werte des christlichen Abendlands“ und unsere anscheinend so einzigartige Kultur, … wo sind die denn? Nein - ich bin Pazifist und ich nur sehr kritisch, indem ich wahrnehmungsgeschult wurde während meines Studiums
.
Und: ich bin bekennende Christin – ich weiß, was für mich gilt. Ich hab es verinnerlicht und lebe danach.

 

Wo ist es denn in Deutschland: Das "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" – und der Nächste – das sind ALLE Lebewesen, die MEINE Hilfe brauchen.

 

Doch tatsächlich: Ich werde geordnungswidrigt, wenn ich diesem Gebot nachkomme.

 

Ja – welche deutschen Werte und welches Kulturgut verkörpern wir denn nun wirklich? Immer noch die vom letzten Jahrhundert?
Ach stimmt: Da waren es doch tatsächlich Menschen, die man „ausgegrenzt“ hat - ganz vorsichtig ausgedrückt - es war bei strenger Strafe verboten - ihnen beizustehen.

 

Ganz genau DIESEN Zeitgeist spüren wir, wenn wir Tauben anfüttern. Tauben, die verletzt sind, denen wir unsere Hilfe zukommen lassen müssen.

 

Das können sie den keifenden Hilssheriffs zigmal sagen. Die stupide, tumbe Antwort – die Leier ist: —— „deeeeeeeeees isch verbotta – i hol die Polizei.“ …….. oh - mein - Gott.

 

Leute, die in Tauben mit dem Rad hineinfahren – die ihre Kinderwägen unbewegt über Tauben schieben, die Krümel suchen – Kinder die Fußball spielen mit einer jungen Taube, die danach jämmerlich stirbt ……. NEINNEIN: Nirgends gibt es da ein Schild: Tauben attackieren verboten. Straftat!

 

NEIN – DIESES Schild gibt es nicht. Nur das Schild Taubenfüttern verboten. 4500 Euro.
Deutsches Kulturgut? Wo sind unsere Werte? Ich sehe sie nicht. Sorry.

 

Was seid ihr denn bloß für abendländische Kulturvertreter? Ja – und WAS vertretet ihr denn? Tauben-Verhungern-Lassen?

 

Ihr zivilisierten Leute – Christen? die ihr Weihnachten feiert und Ostern – wo sind denn eure Werte? Ja – wo ist eure menschliche Ethik?

 

Was sagte Herr Ghandi – neinnein, der war kein Deutscher: "Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation erkennt man daran, wie sie ihre Tiere behandelt." Wie wahr.

 

Ich bin vom Verein Straßentaube und Stadtleben e.V.

 

Menschen für Tierrechte hat auch ganz viel übers Fütterungsverbot:

 

und auch über andere Themen der Stadttauben.

 

Brigitte Oettl

 

 

 

Wissenswertes über Tauben

- unsere gefiederten Freunde

 

 

Bei unseren typischen "Stadttauben" handelt es sich - im Gegensatz zu einer weitverbreiteten Meinung - nicht um Wildtiere, sondern um

"ausgesetzte", verwilderte Haustiere. Haustiere, die irgendwo gestrandet sind und auf der Suche nach Nahrung Zuflucht in Städten suchen, da sie den Anforderungen der freien Wildbahn nicht mehr in vollem Umfang entsprechen. In den Städten geht man meist auf gleiche brutale Art und Weise gegen sie vor wie in anderen (meist südlichen) Ländern gegen (die ebenfalls zuchtbedingten und hausgemachten) "Straßenhunde". Das Elend der sogenannten "Straßentiere" wird weltweit ausschließlich von Menschen verursacht und geht daher UNS ALLE an!

 

Ohne Frage ist die zu große Anzahl von Tauben ein Problem. Dies gilt für den Menschen und nicht zuletzt für die Taube selbst. Doch müssen wir in einer zivilisierten Gesellschaft, Probleme auch zivilisiert lösen, da alles andere unwürdig ist.

 

In diesem Sinne möchte das Stadttaubenprojekt Saarbrücken sich der Verantwortung stellen und seinen Beitrag zur sinnvollen, problemorientierten, ökologischen und vor allem ethisch vertretbaren Lösung leisten.

 

Betreute Taubenhäuser in denen ein Gelegeaustausch stattfindet, sind kombiniert mit Aufklärungsmaßnahmen, die einzige sinnvolle, kostengünstigen und langfristig erfolgversprechende Methode Taubenbestände zu reduzieren.

Frisch gelegte Eier werden in den betreuten Taubenschlägen durch (angewärmte) Gipsattrappen ausgetauscht

"Wir sind Mitglied im Deutschen Tierschutzbund, Landesverband Saarland e.V."

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